Projektbegleitung:
Begleitkommission
Bahnhofplatz Lenzburg

Begegnungszone ab November 2012

Die Bahnhofstrasse in Lenzburg wird zwischen der Augustin-Keller-Strasse und der Murackerstrasse zur Begegnungszone mit Tempo 20. Diese Massnahme im Zusammenhang mit der geplanten Neugestaltung dient dazu, die Situation für die Verkehrsteilnehmer zu entschärfen, die Sicherheit zu verbessern und konkrete Erfahrungen für die Zukunft zu sammeln. Das neue Verkehrsregime auf dem Bahnhofplatz wird durch Zählungen und Geschwindigkeitsmessungen begleitet. Dies, um die Wirksamkeit der Massnahme zu eruieren und gegebenenfalls zu verbessern.

Wozu eine Begegnungszone?

Begegnungszonen werden primär zur Verkehrsberuhigung gesetzt. Im Umfeld der Altstadt Lenzburg sowie auf anderen Bahnhofplätzen in der Schweiz werden solche Begegnungszonen bereits mit Erfolg betrieben. Das Ziel ist es, ein Miteinander von verschiedenen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern auf tiefem Geschwindigkeitsniveau zu gewährleisten. Zudem tragen Begegnungszonen im Umfeld von Läden und Geschäften zur Attraktivität bei und werten den Strassenraum auf.

Wer darf was in der Begegnungszone?
Motorisierter Verkehr

  • Fahrzeuglenkerinnen und Fahrzeuglenker haben in der Begegnungszone keinen Vortritt.
  • Im Zweifelsfall ist immer anzuhalten.
  • In der Begegnungszone gilt in der Regel Rechtsvortritt, Ausnahmen sind markiert  und signalisiert.
  • Die Anlieferung mit Lastwagen und die Zufahrt mit Autos sind erlaubt.
  • Das Parkieren ist lediglich auf den markierten Flächen erlaubt.
    Quelle: Broschüre sicher-im-verkehr.ch


Wer darf was in der Begegnungszone?
Langsamverkehr

  • Fussgängerinnen und Fussgänger sind gegenüber Fahrzeugen vortrittsberechtigt und dürfen die ganze Verkehrsfläche  nutzen.
  • Jede Person kann jederzeit überall die Fahrbahn queren, sofern Fahrzeuge nicht  unnötig behindert werden.
    Quelle: Broschüre sicher-im-verkehr.ch

Verkehrstechnisches Gutachten (PDF-Download)