Projektbegleitung:
Begleitkommission
Bahnhofplatz Lenzburg

News


1. Juni 2016: Eröffnung des Provisoriums

Am 1. Juni weihten der Lenzburger Stadtrat gemeinsam mit den Projektverantwortlichen die neuen Buskanten am Bahnhofplatz Lenzburg ein. Zwei Monate dauerte die Bauzeit für das Provisorium, welches zur Überbrückung der Phase bis zur definitiven Umgestaltung erbaut wurde. Das Provisorium sorgt für eine sofortige Verbesserung der Situation für die Reisenden.  Zur Information und Orientierung der ÖV-Nutzer wurden am Morgen des 1. Junis Flyer mit einem Situationsplan verteilt. Des Weiteren weisen Plakate auf die veränderte Situation hin.

Flyer Neue Buskanten


29. März 2016: Start Bauarbeiten für das Provisorium

Die Sicherheit der ÖV-Nutzer am Bahnhof Lenzburg soll erhöht werden. Als erfolgreiche Sofortmassnahme wurde im Dezember 2014 eine zusätzliche Buskante für die Linien 389, 392 und 393 in Betrieb genommen. Am 29. März starten nun die Bauarbeiten für das Provisorium. Dieses überbrückt die Wartezeit bis zum Neubau.

Provisorium mit zwei neuen Bushaltestellen

Für das Bushof-Provisorium werden zwei neue Bushaltestellen mit schmalen Perrons gebaut. Dafür werden die Velo- und Auto-Parkplätze beim Zufahrtskreisel aufgehoben. Um zusätzlichen Platz zu schaffen, wird auch die Grünrabatte, die die Parkplätze von der Bahnhofstrasse trennt, entfernt. Des Weiteren müssen einige Bäume gefällt werden. Das bestehende Trottoir wird Richtung Bahngeleise verschoben. Damit entsteht der notwendige Raum für einen Carparkplatz und vier Taxiplätze.

Gemäss Christian Brenner vom Tiefbauamt dauern die Umbauarbeiten rund zwei Monate. Somit kann das Provisorium ca. Ende Mai in Betrieb genommen werden.

Situationsplan Bushof-Provisorium Lenzburg


10. Dezember 2014: Neue Buskanten werden in Betrieb genommen

Die Bauarbeiten zur Realisierung der Sofortmassnahmen sind abgeschlossen. Somit sind die neuen Buskanten bereit für die Inbetriebnahme. Vertreter der Stadt, der RBL und der Begleitkommission haben sich im Beisein der Medien zur morgendlichen Stosszeit beim Bahnhofplatz Lenzburg eingefunden. Sie wollten sich vor Ort davon überzeugen, dass die Sofortmassnahmen in der Praxis die erhofften Entlastungen und somit eine Verbesserung der Sicherheit mit sich bringen. Die Massnahmen wurden in enger Zusammenarbeit zwischen der Stadt und der RBL entwickelt und im Vorfeld mit Fahrversuchen auf ihre Tauglichkeit getestet. Auf eine wettergeschützte Haltestelle wurde bewusst verzichtet, da die neuen Buskanten nur zum Ein- und Aussteigen dienen sollen.

Ein erfreuliches erstes Fazit
Um die Fahrgäste auf die neue Verkehrssituation aufmerksam zu machen, wurden zusätzlich zu den Informationstafeln Mitarbeitende der RBL positioniert. Sie werden die Pendler auch in den Tagen danach an die neue Situation heranführen. Die ersten Erfahrungen zeigen bereits jetzt, dass die umgesetzten Sofortmassnahmen den gewünschten Effekt und somit die notwendige Abhilfe in der Personenfrequentierung rund um den Busbahnhof erzielen.

Die nächsten Schritte
Nach der erfolgten Umsetzung der Sofortmassnahmen, wird nun ein Provisorium am Bahnhofplatz eingerichtet. Dieses soll weitere Verbesserungen bringen. Die Abklärungen zur Machbarkeit starten Anfang 2015 und die Umsetzung soll im Verlaufe des kommenden Jahres erfolgen. Das Provisorium wird auf eine Haltbarkeit von 6 - 10 Jahren ausgelegt und wird die Sofortmassnahmen mit einbeziehen. So lange wird es dauern, bis frühestens ab 2020 mit der Realisation der Neukonzeption des Bahnhofs / Bahnhofplatzes begonnen werden kann.

Vertreter von Stadt, RBL und Begleitkommission überzeugen sich vor Ort von den neuen Buskanten

7. November 2014: Sofortmassnahmen sollen Sicherheit in den Stosszeiten erhöhen

Nachdem im Mai des letzten Jahres das Projekt Loop ein jähes und unerwartetes Ende gefunden hat, hat man entschieden eine Sofortmassnahme zu realisieren um die Sicherheit für die Fahrgäste zu Stosszeiten zu erhöhen.

Bereits am Montag, 10. November beginnen die Bauarbeiten, welche sich vor allem auf die Erstellung der neuen Buskante, auf das Versetzen von Kandelaber und Signalisationen sowie auf Belagsarbeiten konzentrieren. Zum Fahrplanwechsel vom 14. Dezember 2014 soll die Anlage gemäss der Planung von Christian Brenner, Leiter Abteilung Tiefbau des Stadtbauamts Lenzburg, bereits in Betrieb sein. Die Baukosten von rund 75'000 Franken hat der Stadtrat frei gegeben.

Siehe: Schematische Darstellung der neuen Situation am Bahnhof Lenzburg

Begleitkommission wird für die weiteren Entwicklungen stark eingebunden
In der Begleitkommission, welcher die Sofortmassnahme vor einigen Tagen vorgestellt wurde, fand die Sofortmassnahme breite Zustimmung und man freut sich sehr über die schnelle Umsetzung, welche den Fahrgästen zu Gute kommen wird. Die weitere Entwicklung vom Provisorium bis zur Neukonzeption wird die Kommission sehr genau beobachten und entsprechend eng begleiten.

 


15. Mai 2014: Überraschende Veränderungen der Bedingungen - Stadtrat Lenzburg und Begleitkommission müssen das Projekt nun neu überdenken.

Der aktuelle Planungsstand für die Neugestaltung des Bahnhofplatzes sowie der im November des letzten Jahres vom Einwohnerrat mit 34 zu 1 Stimmen genehmigte Projektierungskredit beruhen unter anderem auf einer im Jahr 2012 von der SBB erstellten Studie zu den Publikumsanlagen des Bahnhofs Lenzburg. Das Studienergebnis definierte die von der SBB vorgesehenen Massnahmen im Bereich der Perron- und Gleisanlagen und bildete ein Element für den Planungsabgleich zwischen der SBB und der Stadt Lenzburg, beziehungsweise zwischen dem Neubau des SBB-Aufnahmegebäudes und dem Busbahnhof der Stadt. Das Hauptaugenmerk der Studie lag auf dem Aspekt der Sicherheit in Bezug auf die Abstandsmasse auf den Perronanlagen und die Gleisachsenabstände. Nun hat das Bundesamt für Verkehr (BAV) die Bewilligungspraxis für den erforderlichen Sicherheitsnachweis kontinuierlich verschärft und anfangs dieses Jahres für alle Involvierten überraschend die Bewilligungsfähigkeit der Studie in Frage gestellt. Am 17. April 2014 wurde der Stadtrat von der SBB über die neusten Entwicklungen informiert. Die neuen Richtlinien schreiben aus Sicherheitsgründen breitere Perrons und grössere Gleisabstände vor. Die Konsequenz daraus ist, dass sich der für die Gleisanlagen benötigte Bereich voraussichtlich um einige Meter vergrössern wird. Platz, welcher unter anderem dem geplanten Busbahnhofprojekt abgeht.

Stadtrat und Begleitkommission sind sehr überrascht und müssen die Neugestaltung des Bahnhofplatzes nun grundsätzlich neu überdenken.
Für den Stadtrat, ebenso wie für die Begleitkommission kommt diese Wende sehr überraschend. Dies insbesondere, weil der Stadtrat von der SBB Mitte 2013 eine schriftliche Bestätigung über die von der SBB geplanten Massnahmen gefordert und auch erhalten hatte. Diese Bestätigung sollte die notwendige Planungssicherheit gewährleisten und war eine der wesentlichen Voraussetzungen für das Ja des Einwohnerrats zum Projektierungskredit. Umso grösser ist jetzt die Irritierung ob den neusten Entwicklungen. Für den Stadtrat und für die Begleitkommission ist klar: Mit den reduzierten Platzverhältnissen wird das Projekt «Loop» nicht mehr weiterverfolgt und die Gesamtplanung muss zurück auf Feld 1.

Schnellstmögliche Umsetzung von temporären Verbesserungsmassnahmen auf dem Bahnhofplatz
Der «Restart» des Projekts bringt eine zeitliche Verzögerung von einigen Jahren mit sich. So lange darf die Situation am Bahnhof nicht unverändert bleiben. Der Stadtrat will daher schnellstmöglich Massnahmen umsetzen, welche die Situation insbesondere zu den Stosszeiten verbessert. Damit wird der Stadtrat auch der am 7. Mai 2014 von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Regionalbus Lenzburg AG (RBL) eingereichten Petition gerecht, welche eine schnellstmögliche Erleichterung des Ein- und Aussteigens der Fahrgäste sowie eine Verbesserung der Sicherheitsaspekte fordert. Diesen Verbesserungsmassnahmen will der Stadtrat nun höchste Priorität einräumen.

Die neuste Entwicklung hat auch positive Seiten
Obwohl der Stadtrat wie auch die Begleitkommission ganz und gar nicht erfreut sind über diese überraschende Entwicklung, kann man der Situation doch auch Positives abgewinnen. Die Begleitkommission hat sehr viel Energie und Arbeit in das Projekt investiert und die zentralen Punkte in einem Mitbericht als Beilage zur Einwohnerratsvorlage festgehalten. Diese Arbeit ist nicht vergebens. Die Anforderungen müssen zwar nochmals angepasst werden, bleiben aber in den Grundzügen unverändert. Da sich die Situation nun auch für die SBB neu darstellen könnte, wird auch das Baufeld im Westen gegebenenfalls in die Neukonzeption miteinbezogen werden müssen. Das bringt Chancen auf ganz neue Lösungen mit sich. Der Stadtrat möchte die Neukonzeption unter engem Einbezug der Begleitkommission angehen.

Wie geht es weiter?
Da das Projekt «Loop» nun nicht mehr weiterverfolgt wird, kommt die Frage auf nach der Verteilung der bisher aufgelaufenen Kosten von ca. 400‘000 bis 500‘000 Franken. Die Stadt will hier einen fairen Kostenschlüssel finden und ist diesbezüglich im Gespräch mit der SBB und dem Kanton Aargau.

Nach den Sommerferien wird der Stadtrat Lenzburg die Bevölkerung detailliert über die überraschende Kehrtwende und das weitere Vorgehen informieren. Bis Ende 2014 soll das Projekt «Loop» abgeschlossen sein. Die neue Projektplanung soll bis nach den Sommerferien 2014 terminiert sein und sieht die Erarbeitung des Richtplans ab Ende 2014 bis und mit 2015 vor.

Oberste Priorität hat aber die Umsetzung der Verbesserungsmassnahmen, welche ab ca. Mitte 2015 am Bahnhof sichtbar werden sollen.

Bundesamt für Verkehr (BAV) verschärft überraschend die Bewilligungspraxis


12. Februar 2014: Nach der klaren Zustimmung des Einwohnerrats zum Verpflichtungskredit im November letzten Jahres, nahm die Begleitkommission nun die zweite Phase ihrer Arbeit wieder auf.

Die Begleitkommission hatte in ihrem Mitbericht im Herbst 2013 festgehalten, dass sie auch für die Projektierungsphase im Amt bleiben will. Dieser Forderung kommt der Stadtrat nun nach und begrüsste unter der Leitung von Martin Steinmann und in Anwesenheit des Stadtammanns Daniel Mosimann die Kommission am Mittwochabend zum Kick-off für die Begleitung der Projektierungsphase.

Die Begleitkommission präsentiert sich auf Grund der Neuwahlen im Einwohnerrat in zum Teil neuer Zusammensetzung. Zudem sind nun auch die Nachbargemeinden Niederlenz und Staufen vertreten:

  • Werner Christen (Präsident der Pro Velo Region Lenzburg), bisher
  • Daniel Fischer (GLP), bisher
  • Pascal Furer (Gemeinderat Staufen), neu
  • Francis Kuhlen (FDP), neu
  • Gabi Lauper Richner (Lebensraum Lenzburg Seetal, Vorsitz Kerngruppe Regionalplanung), bisher
  • Jürg Link (Gemeindeamman Niederlenz), neu
  • Erich Renfer (SVP), bisher
  • Marcel Spörri (EVP), neu
  • Dr. Maurus Staubli (Präsident der Verkehrskommission), bisher
  • Sabine Sutter-Suter (CVP), bisher
  • Beatrice Taubert-Baldinger (SP), bisher
  • Stefan Zantop (Grüne), bisher
  • Andi Schaerer (Kommunikation, Schaerer und Partner AG), bisher
  • Benjamin Stumpf (Kommunikation/Protokoll, Schaerer und Partner AG), neu

Stadtvertreter

  • Martin Steinmann (Bauvorsteher, Vorsitz), bisher
  • Richard Buchmüller (Leiter Stadtbauamt, Stadtplaner), bisher
  • Christian Brenner (Leiter Tiefbauamt), bisher

Hauptaugenmerk auf der Umsetzung der im Mitbericht geforderten Punkte
Die Arbeit der Begleitkommission wird sich hauptsächlich auf die Umsetzung der im Mitbericht geforderten Punkte konzentrieren. Die Projektierung wird voraussichtlich bis im Frühjahr 2015 abgeschlossen sein. Das nächste Treffen der Begleitkommission ist auf Ende April 2014 geplant.

Start der Projektierungsphase unter Einbezug der Begleitkommission


07. November 2013: Der Lenzburger Einwohnerrat genehmigte am 7. November den Projektierungskredit für die Neugestaltung des Bahnhofplatzes mit 34 zu 1 Stimmen.

Damit kann die Projektierung unter Einbezug der Begleitkommission gestartet werden. Mehr dazu im untenstehenden Beitrag der Aargauerzeitung vom 8. November 2013.

Ja im zweiten Anlauf zur Neuplanung des Bahnhofplatzes


23. Oktober 2013: Der Stadtrat und die Begleitkommission luden die Lenzburger Bevölkerung zur Informationsveranstaltung über den Neubau des Bahnhofplatzes ein. 

Ende Mai 2012 diskutierte der Einwohnerrat intensiv über die Bewilligung des Projektierungskredits für die Neugestaltung des Bahnhofplatzes. Aufgrund der Diskussion und des eingereichten Rückweisungsantrages zog der Stadtrat die Vorlage damals zurück. In der Folge setzte der Stadtrat eine Begleitkommission ein – bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern aller im Einwohnerrat vertretenen Parteien – und bat diese um Überarbeitung des Projektes.

Die Begleitkommission hat die erste Phase ihrer Arbeit abgeschlossen und Bedingungen für die Neugestaltung des Bahnhofplatzes Lenzburg in Form eines Mitberichts formuliert. Der Bericht wurde am 4. September 2013 dem Stadtrat übergeben und dient nun als Basis für den Antrag des Projektierungskredits zuhanden der Einwohnerratssitzung vom 7. November 2013.

Dem Stadtrat war es daher ein Anliegen, die Lenzburger Bevölkerung aus erster Hand über den aktuellen Projektstand «Neugestaltung Bahnhofplatz Lenzburg» zu informieren und für Fragen zur Verfügung stehen. Und die Lenzburger folgten dieser Einladung sehr zahlreich. Der Saal im Kosthaus am Niederlenzer Kirchweg war schon fast zu klein und es mussten zusätzliche Stühle aufgestellt werden, um allen eine Sitzgelegenheit bieten zu können.

Insgesamt fünf Referenten berichteten, geführt durch den Moderator Andi Schaerer, in einem rund einstündigen Informationsblock über die Teilaspekte des Projektes. Den Beginn machte Projektleiter und Leiter des Bauamtes, Richard Buchmüller. Er erklärte, dass der aktuelle Antrag für den Projektierungskredit, der am 7. November vor den Einwohnerrat kommt, auf dem Projekt Loop basiert. Ergänzt wurde der Antrag um die Bedingungen und Forderungen der Begleitkommission. Um diese vertieft einzuplanen und abzuklären, bedarf es nun eben dieses Projektierungskredites. Buchmüllers Update über die wichtigsten Grundzüge des Projekts Loop schuf die Basis für seine Folgereferenten.

Seit dem 21. November letzten Jahres hat die Stadt auf dem Bahnhofplatz eine Begegnungszone installiert. Ziel dabei war zum einen, die Verkehrssituation zu entflechten und die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer zu erhöhen und zum anderen, Erfahrungen für die Zukunft zu sammeln. Christian Brenner, Leiter des Tiefbauamtes zeigte auf, was die Messungen, welche in der Begegnungszone gemacht wurden, hervorgebracht haben. Tatsächlich sind klare Auswirkungen des neuen Verkehrskonzeptes messbar: Die Durschnittgeschwindigkeit (V85) sank von 40 km/h auf 24 km/h und die Anzahl der Fahrzeuge, welche den Bahnhofplatz passieren, sank gar um 18% auf 4‘584 Fahrzeuge, die den Bahnhofplatz durchschnittlich pro Tag (gemessen in beiden Richtungen) passieren. Christian Brenner machte aber auch klar, dass die aktuelle Situation mit den Kiss&Ride- und den Kurzzeitparkplätzen nicht funktioniere. Ebenso wies er auf die Konflikte in den Stosszeiten zwischen Bus und motorisiertem Individualverkehr hin. Hier müsse der Neubau unbedingt eine klare Verbesserung bringen.

Die Chronologie des Bahnhofplatzprojekts geht bis ins Jahr 2002 zurück. Martin Steinmann, als zuständiger Stadtrat, erklärte an Hand dieser Chronologie die Abhängigkeiten und Zusammenhänge. Angefangen im Jahr 2002 mit dem Eintrag im Kommunalen Richtplan über den Rückzug des Antrages im Mai 2012 und den Einsatz der Begleitkommission bis zum aktuellen Antrag für den Projektierungskredit im Oktober 2013.

Dann ging es an den eigentlichen Kern des Abends: Die sehr intensive Arbeit der Begleitkommission wurde mit der Übergabe des Mitberichtes an den Stadtrat anfangs September in einer ersten Phase abgeschlossen. Sabine Sutter-Suter, Einwohnerrätin und Mitglied der Begleitkommission, erläuterte im Namen der ganzen Begleitkommission die Details des Mitberichts. Wie Sabine Sutter-Suter erläuterte, ist die Kommission im Zuge ihrer einjährigen Arbeit zum Schluss gekommen, dass das Projekt Loop als Grundlage richtig ist und alle Mitglieder der Begleitkommission ein Ja zum Projektierungskreditantrag in der Einwohnerratssitzung vom 7. November unterstützen. Allerdings nur unter der klaren Voraussetzung, dass die im Bericht festgehaltenen Punkte vollumfänglich in das Projekt einfliessen. Das sind 15 konkrete Punkte, welche sich zum einen auf intensiven Gesprächen mit der SBB stützen und somit Planungssicherheit bezüglich dem richtigen Standort im Osten des Hauptgebäudes erbrachten. Zum anderen sind im Mitbericht konkrete Punkte hinsichtlich der Funktionalität des Bahnhofplatzes aufgeführt. Insbesondere die Prüfung einer Verlängerung der Hauptpersonenunterführung Richtung Süden unter der Seetalbahn hindurch fand bei der Bevölkerung grossen Anklang. Aber auch die geforderte sinnvolle Einplanung von Parkplätzen für Kiss&Ride, Kurzzeitparkierer und Taxis stiess auf Anklang. Des Weiteren fordert der Bericht klar, dass das Projekt hinsichtlich Kostenreduktionen genau geprüft werden muss. Dies vor allem bei der Dachkonstruktion und den Belagsarbeiten. Sabine Sutter-Suter schloss ihr Referat mit der Forderung, dass die Begleitkommission auch in der Projektierungsphase nach der Bewilligung des Projektierungskredites im Einsatz bleiben will, um die Umsetzung ihrer Forderungen zu begleiten. Der vollständige Mitberichts kann auf der Website der Stadt Lenzburg (www.lenzburg.ch) als Anhang zum Antrag an den Einwohnerrat eingesehen werden.

Martin Steinmann nahm den Ball in seinem Folgereferat auf und erläuterte, dass die Forderungen der Begleitkommission vollumfänglich in den Antrag für den Projektierungskredit eingeflossen sind. Dies sei nun auf Grund des zusätzlichen Planungsbedarfs sowie der weiteren Arbeit der Begleitkommission etwas höher ausgefallen. Ebenso zeigte Steinmann die nächsten Schritte nach einem Ja zum Projektierungskredit auf. Diese zeigen nach der Projektierungsphase die Volksabstimmung zum Baukredit im Sommer 2015 und den Spatenstich im Frühjahr 2016 auf. Stadtrat Steinmann nannte den Fahrplan jedoch «sportlich» und verdeutlichte damit, dass alles rund laufen müsse, um in diesem Zeitplan bleiben zu können.

Den Schluss des Referateblocks machte Stadtammann Daniel Mosimann in dem er in einem Blick aus der Vogelperspektive die weiteren Entwicklungsprojekte rund um den Bahnhof erklärte und so deutlich machte, wie wichtig ein funktionierender Bahnhofplatz für Lenzburg ist.


Viele Fragen aus der Bevölkerung


Nach rund einer Stunde gab es dann für die Bevölkerung die Möglichkeit, ihre Fragen an die fünf Referenten zu stellen. Und diese Gelegenheit wurde sehr rege genutzt. Insbesondere die Platzverhältnisse, aber auch der Durchgangsverkehr über den neuen Bahnhofplatz sowie die Veloparkiermöglichkeiten scheinen die Lenzburger Bevölkerung zu beschäftigen. Obwohl noch einige offenen Fragen waren, musste Andi Schaerer auf Grund der fortgeschrittenen Zeit den offiziellen Teil um ca. Viertel vor neun abbrechen und Stadtammann Mosimann dankte in seinem Schlusswort für das Interesse und die angeregte Diskussion. Er lud die Anwesenden im Anschluss zum Apéro ein und bot an, dass weitere Fragen auch da noch beantwortet werden würden.


11.10.2013: Einladung zur Bevölkerungsinformation «Neugestaltung Bahnhofplatz Lenzburg»

Am Mittwoch 23. Oktober 2013 um 19:00 Uhr lädt der Stadtrat die Lenzburger Bevölkerung ins Kosthaus Lenzburg ein um sie aus erster Hand über den aktuellen Stand «Neugestaltung Bahnhofplatz Lenzburg» zu informieren.

Die Verantwortlichen der Stadt sowie eine Vertretung der Begleitkommission erläutern die Details und stehen anschliessend auch persönlich für Fragen zur Verfügung.


4.9.2013: Begleitkommission schliesst die erste Phase ihrer Arbeit ab und formuliert Bedingungen für die Neugestaltung des
Bahnhofplatzes Lenzburg.

Die Begleitkommission schliesst nach einjähriger Arbeit und über einem halben Dutzend Sitzungen die erste Phase der Begleitung ab und überreicht dem Stadtammann Daniel Mosimann den Mitbericht zu Handen des Stadtrats Lenzburg.

Nun ist es an der Stadt, den Kreditantrag für die Projektierung zu Handen der Einwohnerratssitzung vom 7. November 2013 vorzubereiten.

Die Begleitkommission überreicht dem Stadtrat Lenzburg den Mitbericht. Von links: Stephan Weber (FDP), Benjamin Kyburz (EVP), Beatrice Taubert-Baldinger (SP), Sabine Sutter-Suter (CVP) und Stadtammann Daniel Mosimann.

25.1.2013: Begleitkommission auf Tour

Damit sich die Mitglieder der Begleitkommission für die Überarbeitung des vorliegenden Bahnhofplatzprojekts ein umfassenderes Bild machen können, haben sie am 24. Januar 2013 eine Studienreise gemacht. Während einem Tag haben sie sich acht vergleichbare Bahnhofplätze angesehen.

Primär wurden Bahnhofplatzbeispiele besucht, die Elemente  beinhalten, welche in Lenzburg ebenfalls zu berücksichtigen sind. Dabei wurde das Augenmerk jeweils auf die Dachsituation, die Ausbildung und Anordnung des Bushofs, die Velosituation und das Verkehrsregime gerichtet. Aus diesen Kriterien ergab sich folgende Auswahl: Baar, Horgen, Meilen, Rapperswil, Rüti, Uster, Stettbach und Winterthur.

In Rüti erklärt Beat Ernst, Architekt, den Besuchern die Besonderheiten der Dachkonstruktion beim Bushof.
In Rüti erklärt Beat Ernst, Architekt, den Besuchern die Besonderheiten der Dachkonstruktion beim Bushof. © Emanuel Freudiger/az medien - Aargauer Zeitung.

21.11.2012: Bahnhofplatz wird zur Begegnungszone

Am 21. November wurde der Bahnhofplatz zur Begegnungszone. Zwischen der Augustin-Keller-Strasse und der Murackerstrasse gilt Tempo 20. Fussgängerinnen und Fussgänger sind vortrittsberechtigt.

Diese Massnahme im Zusammenhang mit der geplanten Neugestaltung dient dazu, die Situation für die Verkehrsteilnehmer zu entschärfen, die Sicherheit zu verbessern und konkrete Erfahrungen für die Zukunft zu sammeln. Das neue Verkehrsregime auf dem Bahnhofplatz wird durch Zählungen und Geschwindigkeitsmessungen begleitet. Dies, um die Wirksamkeit der Massnahme zu eruieren und gegebenenfalls zu verbessern.


Medien

Interessierte und Medienschaffende finden hier Medienmitteilungen und Presseberichte.


Kontakt für Medienanfragen:

Begleitkommission Bahnhofplatz Lenzburg
Andi Schaerer
Tel. 056 200 05 53, 079 282 08 24
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